Die Gemeinschaftsbegleiter

Konfliktbearbeitung und Mediation

 

Wir bieten während der Begleitung von Gruppen und auf Nachfrage in einem gesonderten Setting Konfliktbearbeitung in Form von Mediation als auch niederschwelliger Moderation von Gesprächen an.

 

Konflikte werden oft als belastend und störend empfunden. In Partnerschaften, Familien, zwischen Freunden und Menschen in einer Gemeinschaft können Konflikte auch der Stoff für Erfahrung, Wachstum sowie tiefere Verbindung sein.

➢ Eines der Mittel, um einen Konflikt bewusst und konstruktiv anzugehen, ist die Mediation (nicht zu verwechseln mit der Meditation). Dieses strukturierte außergerichtliche Verfahren vermittelt zwischen den Konfliktparteien und wird bei uns im Team von zwei Mediatoren angeleitet.

➢ Sofern eine niederschwellige Begleitung bei einer Aussprache gewünscht wird, unterstützen wir mit Rückmeldungen und verschiedenen Methoden für einen Perspektivwechsel in einem angeleiteten Gespräch.

 

Die Grundidee, insbesondere der Mediation, ist die Eigenverantwortlichkeit der Konfliktparteien: Die Begleiter sind für den Prozess und die Parteien für den Inhalt verantwortlich. Dahinter steht der Gedanke, dass die Konfliktparteien selbst am besten wissen, wie dieser zu lösen ist. Die Mediatoren bzw. Moderatoren treffen dabei keine inhaltlichen Entscheidungen bezüglich des Konflikts, sondern sind für das Verfahren verantwortlich. Das Ziel ist die Lösung eines Konfliktes – durch angeleiteten wechselseitigen Austausch über die Konflikthintergründe. Am Ende der Auseinandersetzung gelangen die Parteien zu einer gemeinsamen Vereinbarung, die ihren Interessen entspricht.

 

Voraussetzungen für die Durchführung sind:

• Freiwilligkeit aller Beteiligten an diesem Verfahren.

• Verschwiegenheit – Die Begleiter äußern sich außerhalb der Sitzungen nicht zu den Verfahrensinhalten, auch nicht nach Ende der Vermittlung.

• Ergebnisoffenheit – Alle Konfliktparteien gehen mit Verhandlungsbereitschaft in die Gespräche.

• Allparteilichkeit – Die Begleiter stehen den Konfliktparteien gleichermaßen zur Verfügung.

 

Rahmenbedingungen:

• Als effektiv hat sich der Einsatz eines Teams bewährt.

• Die Gespräche finden in einem neutralen Raum und nur mit den beiden Begleitern statt.

• Wie viele Treffen bzw. Sitzungen erforderlich sind, hängt von der Intensität des Konfliktes ab.

• Ein Treffen dauert im Normalfall eine bis zwei Stunde/n. Um den Prozess der Verständigung im Fall der Mediaton in Gang zu halten, empfehlen wir, eine Sitzung pro Woche anzusetzen.